Das Projekt Schlangenbad-Niedergladbach

 

 

 

Galloway-Rinder pflegen entbuschte Hangflächen

 

 

 

 

Innerhalb von 20 Jahren sind die ehemals offenen Hangflächen westlich von Niedergladbach stark verbuscht. Es dominieren Weiden und Schwarzdorn (Schlehen).

Es werden erste Entbuschungsmaßnahmen mit diesem bodenschonend arbeitenden Mulchgerät durchgeführt.

Es entsteht eine freie Wiesenfläche mit lockerem Gehölzaufwuchs.

Die Weidenbestände werden reduziert. Das geschnittene Stammholz wird in einer Holzhackschnitzel-Verbrennungsanlage verwertet.

Das Kronenholz wird zum Häckseln am Wegrand gestapelt, kleingehäckselt und randlich oder unter den verbliebenen Gehölzstrukturen verteilt.
Einheimische Wildsträucher wie diese Heckenrose werden freigestellt und erhalten.
Die Schlehen werden mit der Motorsäge „geerntet“, gebündelt ...und aufgeschichtet.
Die aufgeschichteten Schwarzdornbündel werden verladen ... und nach Bad Nauheim transportiert.
Aus Niedergladbach gelangen mehrere Tonnen dornigen Reisigs in die Kurstadt und werden dort vor den Gradierbauten abgeladen.
In Bad Nauheim werden die Schlehen in den imposanten Gradierbauten eingearbeitet und sind damit ökologisch sinnvoll verwertet.
Die Schlehen werden dort mit salzhaltigem Wasser berieselt, um die Umgebungsluft zu befeuchten. Für die Atemwege von Erholungssuchenden ist das eine Wohltat.

Nach der selektiven Entbuschung beweiden robuste Galloway-Rinder die neugeschaffenen Wiesenflächen.

Einen geschützten Ruheplatz finden die Galloway-Rinder leicht auf der strukturreichen Fläche. Unter Bäumen finden sie Schutz vor Sonne, Regen und Wind.

Zur naturnahen Einzäunung der Weidefläche wurden Pfosten aus heimischem, widerstandsfähigem Eichenholz verwendet.

Der Einsatz eines umweltfreundlichen, mit Solarzellen betriebenen Weidezaunes rundet das ökologische Projekt ab.

Ihre landschaftspflegerischen Qualitäten demonstrieren die Galloways unter anderem durch den Verbiss der neuen Weideaustriebe.

Selbst vor dornigen Schlehen schrecken Galloways nicht zurück und helfen damit wirkungsvoll, ein erneutes „Verbuschen“ der Flächen zu verhindern.

Auf den freigestellten Flächen stellen sich wieder artenreiche Wiesengesellschaften u.a. mit Orchideen (Orchis mascula) und Primeln (Primula veris) ein.

Mensch und Tier
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit treffen sich Mensch und Tier!

 

 

 
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